Willkommen beim Born-Pokal

Handball ist der Sport, den wir lieben. Beim Born-Cup kommen Mannschaften aus Norddeutschland zusammen. Um Handball an der frischen Luft zu spielen, um Spaß beim Lieblingssport zu haben, um vielleicht den Pott zu holen. Seid dabei!

Born-Pokal

5. + 6. Juni 2027

Jetzt anmelden: Born-Pokal 2027 - Wir sehen uns!

Wer letztes Jahr dabei war, weiß: Der Born-Pokal ist mehr als ein Turnier - es ist ein Erlebnis für die ganze Handballfamilie. Und wer 2026 noch nicht dabei war: Werdet dieses Jahr Teil des Turniers! Jetzt anmelden - wir freuen uns auf euch!

Tradition seit 1973

Als wohl ältestes noch aktives Handball-Freiluftturnier Hamburgs lädt der Born-Pokal bereits seit 1973 Generationen von Handballerinnen und Handballern aus Norddeutschland auf die grüne Wettkampfbühne.

Anfang Juni 2027 geht's wieder los

Das Turnier findet am 5. + 6. Juni 2027 statt. Wir spielen auf der Sportanlage Kroonhorst 117 in 22549 Hamburg.

Fotos & mehr

Schau dir unsere Berichte und Fotos vom letzten Turnier an.

Kompakter Spielplan

Halbtägiger Spielplan ohne lange Pausen.

Open Air

Wir spielen auf Rasenplätzen mit einem sommerlichen Handballfest-Flair. Familien, Pavillons am Spielfeldrand, fröhliche Atmosphäre.

Neue Jahrgänge

Es gelten bereits die Jahrgangseinteilungen der neuen Saison 2027/2028. Ideal für die ersten Tests und die Vorbereitung auf die neue Serie.

Breitensportcharakter

Der Born-Pokal ist ein Turnier insbesondere auch für untere Leistungsklassen. Spaß, Teamgeist und gemeinsame Erfahrung sind genauso wichtig wie der sportliche Erfolg.

Rückblick: Sportfest mit Herz und Hand

Ein tolles Handball-Wochenende erlebten 102 Mannschaften beim Born-Pokal am Kroonhorst – so viele wie seit zehn Jahren nicht mehr. Auf den Rasen-Spielfeldern kämpften sie bei bestem Freiluft-Ambiente um Tore und Siege. Vor allem aber freuten sich Zuschauer und Sportler über jede Menge Handballspaß.

Von den Minis bis hin zu den Frauen und Männern zeigten die Teams großen Einsatz, Fairness und Leidenschaft für den Handballsport. Insgesamt wurden 286 Spiele ausgetragen und beeindruckende 3.300 Tore erzielt. Rund 1.300 Sportlerinnen und Sportler, Trainer, Betreuer, Eltern und Zuschauer sorgten für eine richtig schöne Atmosphäre auf der gesamten Sportanlage.

Wir haben es genossen, das bunte Treiben auf der Sportanlage zu verfolgen, den Jubel zu hören und das familiäre Miteinander zu erleben. Besonders gefreut haben wir uns, wenn ihr uns von euren Erlebnissen erzählt habt, z.B. wie sich die Mannschaft auf dem Turnier entwickelt hat. Und wenn ihr nach dem Turnier gesagt habt: „Wir kommen wieder!“

Gäste von Nah und Fern

Wir konnten viele Mannschaften aus Hamburg und Umgebung oder von weiter weg begrüßen. Klasse, dass ihr nicht nur zahlreich gekommen seid, sondern auch Begeisterung, Energie und Spaß mitgebracht habt. Ihr habt das Turnier um den Born-Pokal mit Leben und Atmosphäre gefüllt. Egal ob auf dem Spielfeld oder als Familie am Spielfeldrand: Vielen Dank für eure Teilnahme!

Erneut reisten auch Teams aus entfernteren Regionen zum Handball-Event an: unter anderem der TV DJK Oppum aus Krefeld sowie die JSG Söhre Himmelsthür aus Hildesheim. Großartig, dass ihr den Weg auf euch genommen habt! Wir haben uns total darüber gefreut. Herzlichen Dank!

Für besondere Aufmerksamkeit sorgte in diesem Jahr ein prominenter Besucher. Mit Handball-Weltmeister und Champions-League-Sieger Pascal „Pommes“ Hens schaute einer der bekanntesten deutschen Handballer am Kroonhorst vorbei (s. auch das Gruppenfoto weiter unten).

Helfer und Ehrenamtliche: Wir sagen Danke!

Dass ein solches Wochenende überhaupt möglich ist, liegt vor allem am Engagement vieler Ehrenamtlicher in den unterschiedlichsten Rollen.

Mehr als 50 Helferinnen und Helfer der Handballabteilung der SG Osdorf/Lurup planten das Turnier über Monate hinweg und waren mit blauen T-Shirts auf dem Sportplatz am Start. Spielfelder mussten vorbereitet, Spielpläne erstellt, Schiedsrichter organisiert, Preise bestellt, die Website auf Stand gehalten, Verpflegung sichergestellt, Spiele angesagt sowie zahlreiche weitere Aufgaben koordiniert werden.

Noch wichtiger: Die Schiedsrichter aus Quickborn bis Wilhelmsburg (darunter auch wieder Nachwuchs-Schiris) und die ehrenamtlichen Betreuer der 102 Mannschaften haben wieder viel Zeit und Herzblut für den Sport gegeben, den wir alle lieben. Ohne euch wäre all das nicht möglich.Vielen Dank an euch alle! Ihr seht gut aus!

B-Jugend der SG holt Silber

Die männliche B-Jugend der SG Osdorf/Lurup trat erstmals in der neuen Altersklasse an, nachdem die Spieler in der vergangenen Saison noch in der C-Jugend aktiv gewesen waren. Entsprechend schwer verlief der Start ins Turnier. Gegen die körperlich starke SG Wilhelmsburg setzte es zunächst eine 7:14-Niederlage, anschließend wurden gegen TuS Finkenwerder (7:9) und TVV Neu Wulmstorf (10:10) weitere wichtige Punkte liegen gelassen. Erschwerend kam hinzu, dass gleich drei Spieler während des Turniers ihre praktische Schiedsrichterprüfung absolvierten und zeitweise fehlten.

Doch im weiteren Verlauf steigerte sich die Mannschaft deutlich. Mit großem Einsatz, starkem Teamgeist und einer verbesserten Abwehrarbeit sammelte die SG wichtige Punkte. Am Ende waren die Osdorfer und Luruper punktgleich mit Finkenwerder und Neu Wulmstorf. Dank der besseren Tordifferenz im direkten Vergleich sicherte sich die Mannschaft den zweiten Platz und damit den Vize-Pokal.

Trainer Timo Kunde zeigte sich entsprechend zufrieden: „Ich bin stolz auf die Truppe. Sie haben sich im Turnier gesteigert, eine starke Rückrunde gespielt und viel erreicht. Die Gemeinschaft spiegelt das wieder.“

Unsere Jugend - mit Herz und Spaß beim Heimturnier dabei

Auch die weiteren Nachwuchsteams sammelten wichtige Erfahrungen in ihren neuen Altersklassen. Die C-Jugend verpasste gegen TuS Finkenwerder beim knappen 4:5 nur hauchdünn einen Punktgewinn und belegte am Ende Rang zehn. Den Turniersieg holte sich die JSG Söhre Himmelsthür aus Hildesheim. Die D-Jugend erreichte Platz zwölf, während der Pokal an den Nachbarn HTS/BW96 ging. Die E-Jugend gewann ihr Platzierungsspiel gegen die HSG Elbvororte mit 4:2 und wurde Elfte. Bei den Minis standen wie immer Spaß und Bewegung im Vordergrund – hier wurden die beiden Mannschaften der SG Osdorf/Lurup-Teams sowie alle anderen Teams als Turniersieger gekürt.

Fun Ladies gewinnen Vize-Titel - Herren werden Vierte

Für einen weiteren Erfolg aus Sicht der Gastgeber sorgten die „Fun Ladies“, ein Team ehemaliger Spielerinnen aus Osdorf und Lurup. Obwohl die Mannschaft seit langem nicht mehr gemeinsam spielt, zeigte sie beim Born Cup 2026 eine beeindruckende Turnierleistung.

Siege gegen den FC St. Pauli (5:3), die HSG Elbvororte (5:1) und TuS Hartenholm (5:4) legten den Grundstein für den Erfolg. Zwar mussten sich die Fun Ladies später dem Turniersieger SG Altona mit 4:6 sowie der HSG Pinnau knapp mit 4:5 geschlagen geben, dennoch reichte es am Ende zum zweiten Tabellenplatz. Ausschlaggebend war der direkte Vergleich gegen TuS Hartenholm, mit dem die Mannschaft punktgleich abschloss.

Bei den Herren gingen die Gastgeber mit zwei Mannschaften an den Start. Die 1. Herren erwischte mit Partien gegen HTS/BW96 (3:7) und Nikola Tesla (4:6) ein schwieriges Auftaktprogramm, steigerte sich danach jedoch deutlich. Siege gegen den TV DJK Oppum (10:5), THB Hamburg 03 (9:3) sowie Croatia Hamburg (4:3) hielten die Chancen auf das Podium offen.

Im vereinsinternen Duell gegen die 2. Herren ging es schließlich um Platz drei. Doch die zweite Mannschaft überzeugte mit starker Defensive und großer Einsatzbereitschaft. Durch den 6:5-Erfolg verhinderte sie den Sprung der ersten Mannschaft aufs Treppchen. Die 1. Herren belegte am Ende Rang vier, die 2. Herren folgte auf Platz fünf. Dabei wäre für beide Teams sogar noch mehr möglich gewesen.

50 Jahre Born-Pokal 1973 - 2023

"Born-Cup? Da habe ich auch schon Handball gespielt. Den kennt doch jeder Handballer in Hamburg!" Reaktionen wie diese erlebe ich immer wieder, wenn ich einen Spieler auf den Born-Pokal anspreche. Das Handballturnier am Kroonhorst ist weithin bekannt, viele Vereine treten Jahr für Jahr an, um eine der Trophäen zu gewinnen. Und doch war das Turnier im Sommer 2023 besonders: Der Born-Pokal feiert sein 50-jähriges Jubiläum.

Lutz Bernegg, Gründungs­mitglied des SV Osdorfer Born, hob das Turnier im Mai 1973 aus der Taufe. Zunächst spielten ein paar Erwachsenen­mannschaften. Jugend­wettbewerbe kamen 1975 dazu. Heute herrscht buntes Treiben auf der Sportanlage. Von den 5-jährigen Super-Minis bis zu den Frauen und Männern zeigen Spieler aller Alters­klassen ihr Können. Schlag auf Schlag pfeifen die Schieds­richter die Partien im 15-Minuten-Takt an. 90 bis 100 Teams aus Hamburg und Nord­deutschland warfen vor der Corona-Pause am Kroonhorst auf bis zu sieben Spiel­feldern Bälle aufs Tor. Der Höhepunkt war 2015 erreicht, als 113 Mannschaften angemeldet waren und weitere 23 Teams nicht angenommen werden konnten, weil das Turnier schon aus allen Nähten platzte. Zusätzlich sind zahlreiche Zuschauer auf dem Sportplatz und fiebern mit ihren Mannschaften. Sie sehen rasante Spielzüge, akrobatische Würfe und oft spannende Partien.

Über lange Zeit wurden Wander­pokale ausgespielt. Der Name des Turnier­siegers wurde auf dem zylinder­förmigen Pokal eingraviert und der Cup im Folgejahr an den nächsten Sieger weitergereicht. So hat mancher Pokal eine lange Geschichte erzählt. 2015 wurde die unmodern und unpraktikabel gewordene Tradition beendet, und der Wanderpokal wich klassischen Sieges­trophäen. Geblieben ist der Breitensport-Charakter des Events: Das Turnier richtet sich an die unteren Leistungs­klassen.

Sagenhafte 40 Jahre lang leitete Bernegg den Born-Pokal. Ab 2014 übernahm Michael Hallbauer die Organisation, und seit 2018 leitet Jörg Müller-Nebe das Turnier. Eine solche Veranstaltung auf die Beine zu stellen geht nur mit einem breiten Engagement. Über 50 ehrenamtliche Helfer packen jedes Jahr mit an. Und auch auf dem Rasen sind viele Sportsfrauen und -männer ehrenamtlich aktiv: als Betreuer, Trainer und Schiedsrichter. Nicht zuletzt deshalb wurde das Handballturnier um den Born-Pokal 2016 auf der Sportlerehrung im Altonaer Rathaus zum "Sportevent des Jahres" gekürt (s. extra Artikel unten).

Die Handballer spielen "Open Air" auf ihnen eher ungewohnten Rasenplätzen. Mancher Teilnehmer hat sich 2023 wohl überrascht umgeschaut: Die Sportanlage am Kroonhorst wurde fast komplett umgestaltet, unter anderem mit einem Kunst­rasen­platz für die Fußballer und einem Rasenfeld für American Football.

20.06.2023

Born-Pokal zum Sportevent des Jahres gekürt

Das Handballturnier um den Born-Pokal hat auf der Sportlerehrung 2016 den Preis als Sportevent des Jahres erhalten. NDR-Moderator Holger Ponik würdigte auf der Gala-Veranstaltung im Altonaer Rathaus den Born-Pokal als "ganz tolle Geschichte". Ponik hob hervor: "Das Tolle ist, dass man auch sehen kann, dass die Leute in Aktion so viel Spaß haben. Man merkt die Energie der Spieler."

Lutz Bernegg schilderte die Ausrichtung des Turniers auf die unteren Leistungs­klassen und betonte den Breitensport­charakter. Lutz hatte das Turnier 1973 ins Leben gerufen und leitete es selbst 40 Jahre lang. Er erzählte dem Publikum von den Anfängen, wo zunächst ein paar Erwachsenen­mannschaften gespielt haben. Jugend­wettbewerbe kamen später dazu. Als Turnierleiter hatte er damals in Hamburg viel telefoniert und Briefe geschrieben. Heute hingegen, berichtete Lutz, wird das Turnier über Mailverteiler und Internet bekannt gemacht. Um eine solche Veranstaltung auf die Beine zu stellen, sei ein breites Engagement erforderlich. Rund 50 ehrenamtliche Helfer packten jedes Jahr mit an, rühmte Lutz. Und mit Blick auf das bunte Treiben an den Turniertagen schloss Lutz: "Da ist richtig was los". "Die Spiele werden auf 7 Spielfeldern ausgetragen", ergänzte Michael Hallbauer, amtierender Turnierchef. Michael freute sich über die rege Teilnahme von über 100 Mannschaften aus 5 Bundesländern, obwohl der Handballsport vielerorts rückläufig sei.

Ponik lobte das Engagement der vielen Helfer und insbesondere auch der Schiedsrichter. Der NDR-Moderator rühmte die fröhliche, entspannte Atmosphäre auf dem Turnier mit lachenden Leuten und Pavillons am Spielfeldrand. So sei das Handballturnier nicht nur Sportevent, sondern auch "Spaßevent". Unter großem Applaus überreichten Vertreter der Bezirks­versammlung einen Pokal an Turnierleiter Michael Hallbauer.

Die Ehrung des Born-Pokals als Sportevent des Jahres und des SV Osdorfer Born als Veranstalter bildete den Höhepunkt des Abends. Zuvor ehrten die Gastgeber Sportler/-innen und Mannschaften sowie Trainer und Funktionäre aus Hamburg-Altona. Gastgeber der Sportlerehrung sind der Sportausschuss der Bezirks­versammlung Altona, die Interessen­gemeinschaft der Sportvereine (IG West) sowie das Elbe-Wochenblatt (Bericht). IG-West-Vorstand Dr. Augner nutzte die Gelegenheit, sich bei Kerstin Starke, Leiterin des Sportreferats im Bezirksamt, zu bedanken. Die Bezirksamtsleiterin Dr. Liane Melzer und Bernard Kössler, Vorstand des Hamburger Sportbunds, betonten die gute Zusammenarbeit zwischen Sport, Behörde und Politik gerade auch im Hamburger Westen. Sie priesen die herausragenden Leistungen der Sportler, die "Besten im Westen".

Wir danken allen Organisatoren, Helfern, teilnehmenden Mannschaften, Schiedsrichtern, Eltern, Zuschauern, Journalisten und Unterstützern des Born-Pokals für ihre vielfältige Beteiligung. Ohne Euch wäre das Handballturnier nicht möglich, und ohne Euch wäre das Turnier nicht das Turnier, das es ist. Die Auszeichnung als "Sportevent des Jahres" ist letztendlich eine Anerkennung Eurer Leistungen.

21.04.2017